Über Fosen
Die Halbinsel auf der Nordwestseite
des Trondheimfjords bildet eine natürlich abgegrenzte geographische
Einheit. Die große Variation sowohl in der Landschaft als
auch in der Besiedelungs- und Wirtschaftsstruktur machen den Reiz
dieser Gegend aus. In Fosen sind einige der ältesten Spuren
menschlicher Besiedlung in Norwegen zu besichtigen. Tatsächlich
sind sie über 11.000 Jahre alt. Aber Fosens Geschichte ist
in erster Linie die Geschichte eines genügsamen Menschenschlags,
der langsam aber sicher die Grundlage für den heutigen Wohlstand
schuf.
Die Vielfalt prägt Fosens Landschaft
Fosen ist eine Welt
der Kontraste. Von der Küste mit ihren Schären, Heideflächen
und geschützten Fjorden erreichen Sie nach nur wenigen Kilometern
wunderschöne Berge und Täler. Zwischen diesen Extremen
finden Sie Kulturlandschaften, Wälder, Feuchtgebiete, wilde
Flüsse, klare Bäche und stille Seen. Und das Wetter
wechselt ebenso schnell wie die Landschaft. Eindrucksvoll ist
der Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt, der seinen Teil
dazu beiträgt, Fosen zu einem faszinierenden Wandergebiet
zu machen. Hier haben Sie das Gefühl, richtig zu leben!
Die Jahreszeiten
Die verschiedenen Fischarten kommen zu unterschiedlichen Zeiten
zur Küste von Südtröndelag. Im Frühling beißen
in erster Linie Meerforellen und Dorsche, jedenfalls wenn Sie
vom Ufer aus angeln. Später kommen Köhler und Makrele
und im Spätsommer schließlich die Heringsschwärme.
Viele der Dörfer entlang der Küste verdanken ihre Existenz
dem Heringsfang, der hier bereits Ende des letzten Jahrhunderts
betrieben wurde. Wenn der Bestand heute auch nicht mit dem damaligen
zu vergleichen ist, einen guten Fang kann man immer noch
anlanden.
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